Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema Fracking

 

Viele Informationen zum Thema sind vor allem zu finden unter 

 

www.gegen-gasbohren.de

 

 

 

Ständig aktuell ist auch die Facebook Seite der IG Rees gegen Gasbohren e.V. 

 

https://www.facebook.com/IgReesGegenGasbohreneV

 

Interessant und ausführlich ist das Gutachten des Sachverständigenrats. Wer sich nun eingehender mit dem Gutachten beschäftigen möchte, kann dem folgenden Link folgen. 

 


http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2012_2016/2013_05_AS_18_Fracking.pdf?__blob=publicationFile

 

Hier ein Hinweis auf ein sehr sachliches und anschauliches Video.

  

https://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_702047993&feature=iv&list=UUwRH985XgMYXQ6NxXDo8npw&src_vid=XeGozBmd0Ys&v=TjY3krrEYJU   

 

 

Zur Erinnerung und Verdeutlichungein guter Clip zur Frackingmethode 


http://www.youtube.com/watch?v=fFUxq9UolN4#at=425

 

 

Ebenfalls sehr sehenswert ist dieser Beitrag aus der ZDF-Serie "Fragen Sie den Lesch". 

 

Professor Lesch stellt sehr anschaulich dar, was bei Fracking passiert,
welche Folgen das hat und dass es sich nicht lohnt.

 

Den unten aufgeführten Link bitte in ihren Browser kopieren. 


http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1985794/Fracking:-Die-Methode-und-die-Folgen.

 

Eine mögliche Alternative:  

 

Power to Gas 

 

Interessant auch dieser Film, der aufzeigt, wie erneuerbare Energien umgeformt und in das Erdgasnetz eingespeichert werden können. Der griffige englische Ausdruck: Power to Gas

  

http://www.erdgas.info/erdgaszukunft/erdgasnetz-der-zukunft/    

 

 

 

Ein interessantes Gedankenspiel: 

 

 http://blog.campact.de/2014/10/und-was-wenn-fracking-unbedenklich-ist-ein-gedankenexperiment/

 

 

 

Dem Thema Fracking entgeht auch der Comic-Held Werner nicht, denn sein Bölk-Stoff ist bedroht:  

 

http://www.werner.de/index.php/webstory-fracking/

 

 

Und noch ein guter Beitrag warum Fracking nicht wirtschaftlich sein kann.

 

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/gefaehrlicher-chemikaliencocktail--94277721.html

 

 Aktuelles - Informationen 
 

Vor der Sommerpause haben Michael Körner für die IG Rees gegen Gasbohren und Dr. Sabine Jordan für die BI gegen Gasbohren Kleve an Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel und Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks einen Brief geschrieben um zum Eckpunktepapier der beiden Minister Stellung zu nehmen. Lediglich aus dem Bundeswirtschaftsministerium ist uns eine Rückantwort zugeschickt worden. 


 

Um den Vorgang für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz am 22. August 2014 eine Pressemitteilung veröffentlicht:  


 

BBU-Pressemitteilung

22.08.2014

 

 

BBU und Bürgerinitiativen kritisieren Schreiben des

Bundes-Wirtschaftsministeriums zu Fracking – Substanzlose Beschwichtigungen statt Antworten auf drängende Fragen

 

(Bonn, Berlin, 22.08.2014) Als eindeutigen Beleg dafür, dass das Bundes-Wirtschaftsministerium entgegen seinen eigenen Beteuerungen die Sorgen der Bevölkerung beim Thema Fracking nicht ernst nimmt, sehen der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und Bürgerinitiativen gegen Fracking die Antwort des Ministeriums auf ein Schreiben von zwei

Anti-Fracking-Initiativen. In einem mehrseitigen Schreiben vom 10.7.2014 hatten die Bürgerinitiative Gegen Gasbohren Kleve (BIGG Kleve) und die Interessengemeinschaft Kleve gegen Gasbohren e.V. dem Ministerium ihre tiefe

Enttäuschung über das gemeinsame Eckpunktepapier des

Bundes-Wirtschaftsministeriums und des Bundes-Umweltministeriums zu Fracking mitgeteilt, etliche Kritikpunkte konkret benannt und um die Beantwortung

zahlreicher für Fracking relevanter Fragen gebeten. Statt einer Antwort auf die drängenden Fragen erhielten die Initiativenvertreter nun ein kurzes Antwortschreiben des Bundes-Wirtschaftsministeriums mit substanzlosen

Beschwichtigungen und irreführenden Darstellungen, jedoch keine Antworten auf die drängenden Fragen.

 

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Es ist atemberaubend, wie das Bundes-Wirtschaftsministerium den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD zurechtbiegt. Während der Koalitionsvertrag vorsah, ‚Fracking in unkonventionellen Lagerstätten mit

umwelttoxischen Substanzen‘ nicht zuzulassen, sieht das Eckpunktepapier ein uneingeschränktes Fracking im Schiefergestein unterhalb von 3.000 Meter vor.

Damit wird ein angekündigtes Verbot zu einer Erlaubnis. Dies als Verschärfung von Umweltschutzbestimmungen im Vergleich mit den Anforderungen des Koalitionsvertrags darzustellen, hat mit der Realität nichts mehr zu tun.“

 

Irreführend ist auch die Aussage des Ministeriums zu Unfällen bei der bisherigen Gasförderung in Tight-Gas-Lagerstätten. Hierzu führt Dr. Sabine Jordan von der BIGG Kleve aus: „Wir haben in unserem Schreiben schwere Unfälle mit toxischen Substanzen und Zwischenfälle in Zusammenhang mit

Fracking dargestellt und die Übermittlung weiterer Ereignisse angeboten. Dieses Angebot hat das Ministerium nicht angenommen. Da die Ereignisse aber nicht bestritten werden können, spricht das Ministerium nun davon, dass sie

nicht auf das ‚Fracking an sich‘ zurückzuführen sind. Was dies heißen soll, bleibt unklar. Wir gehen davon aus, dass mit dieser neuen Sprachregelung systematisch schwere Unfälle ausgeblendet werden sollen, die mit Fracking in Zusammenhang stehen.“

 

Michael Körner von der Interessengemeinschaft Kleve gegen Gasbohren e.V. bewertet die zukünftigen Pläne des Bundes-Wirtschaftsministeriums: „Wirtschaftsminister Gabriel treibt die Pläne für Fracking im industriellen Maßstab voran. Mit der Ausnahmeregelung für Fracking-Forschungsvorhaben im

Schiefergestein unabhängig von der Tiefe sollen die Voraussetzungen für die industrielle Förderung herbeigeführt werden. Präsentiert die Industrie ein Forschungsvorhaben, bei dem nichts schief gegangen ist, wird die scheinbare

Legitimation geschaffen, Deutschland mit Fracking-Bohrungen zu überziehen. Die Erfahrungen gerade aus den USA, die die Unbeherrschbarkeit dieser Technik zeigen, sollen so in den Hintergrund gedrängt werden.“

 

Für den BBU ist die zielgerichtet auf die Interessen des Bergbaus und der Gasindustrie orientierte Haltung des Ministeriums nicht akzeptabel. Der Umweltverband fordert daher Bundes-Wirtschaftsminister Gabriel auf, das

Eckpunktepapier zurückzuziehen und einen Gesetzentwurf für ein ausnahmsloses Fracking-Verbot vorzulegen:

 

Folgende und weitere Informationen zum Thema Fracking findet man auf der BBU-Internetseite unter

http://www.bbu-online.de/Arbeitsbereiche/Fracking/Arbeitsbereiche%20Fracking.html

 

Direkte Links

 

Das Eckpunktepapier der Ministerien:

Link zum Eckpunktepapier

 

Der Brief der Initiativen:

Link zum Brief

 

Die Antwort des Wirtschaftsministeriums:

Link zur Antwort

 


 

Pressemitteilung des BUND:


 

+++ PRESSEinformation +++

 

Fracking in den Niederlanden: BUND fordert Planungsstopp

Umweltverband befürchtet unkalkulierbare Wechselwirkungen mit Braunkohlenregion /Forderung nach gesetzlichem Fracking-Verbot  auch in den Niederlanden / Schreiben an Ministerpräsidentin Kraft zur Bundesratssitzung am Freitag

Düsseldorf, 08.07.2014 | Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute bei den niederländischen Behörden Einspruch gegen die dortigen Planungen zur Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Technologie eingereicht. Der Umweltverband forderte die Niederlande auf, wegen der unkalkulierbaren Risiken für das Grundwasser am Niederrhein alle Planungen sofort einzustellen.

„Grundwasser macht bekanntlich nicht vor Landesgrenzen halt“, sagte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. „Da die verschiedenen Grundwasserstockwerke entlang der deutsch-niederländischen Grenze verbunden sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass alle Formen bergbaulicher Tätigkeiten im grenznahen Bereich auch Auswirkungen auf das Grund- und Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen hätten. Darüber hinaus befürchten wir unkalkulierbare Wechselwirkungen mit den durch den Braunkohlenbergbau stark beeinflussten Grundwasserlandschaften in der Niederrheinischen Bucht.“ Angesichts der Druckentspannung bis ins Liegende der Braunkohle, der hydrogeologischen sehr komplexen Schollenbildung und nicht prognostizierbarer tektonischer Beeinflussungen im Zuge des zukünftig nach Tagebauende zu erwartenden Grundwasser-Wiederanstiegs sei jede weitere schädliche Umwelteinwirkung zu vermeiden. Dies gelte auch für die bislang nicht ansatzweise abschätzbaren Risiken in Bezug auf die Sicherheit von Salzbergwerken, der (ehemaligen) Steinkohlengewinnung, Untertagedeponien und Gas- bzw. Ölspeichern im Bereich Xanten sowie Gronau.

Der BUND ist der Auffassung, dass die von den niederländischen Behörden geplante Umweltverträglichkeitsprüfung nicht geeignet ist, die unkalkulierbaren Gefahren durch die „Hochrisiko-Technologie Fracking“  auszuschließen. Der Umweltverband  lehnt deshalb nicht nur alle Forschungs-, Probe- und Gewinnungsbohrungen zur Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mit Hilfe der hydraulischen Stimulation kategorisch ab, sondern auch alle vorbereitenden Planungstätigkeiten. „Deshalb haben wir die Niederlande aufgefordert, keine weiteren Planungsschritte hin zu einer Exploration, Erprobung oder Zulassung von Fracking zu ermöglichen. Dazu gehört auch die jetzt geplante Strategische Umweltprüfung“, so der Fracking-Experte Jansen.  Nur ein generelles gesetzliches Fracking-Verbot werde dem Problem gerecht.

Dafür setzt sich der BUND auch auf Bundesebene ein. Der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht hat deshalb heute in einem Schreiben an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Land Nordrhein-Westfalen ermutigt, an ihrer strikten Ablehnung der Fracking-Technologie festzuhalten. In den am kommenden Freitag im Bundesrat diskutierten Initiativen verschiedener Bundesländer, den Einsatz der Fördermethode unter bestimmten Auflagen möglich zu machen, sieht Sticht „ eine Ermächtigung zum Einsatz der hochriskanten Fracking-Technologie außerhalb von Wasserschutzgebieten in Deutschland.“  Der BUND-Chef appellierte deshalb an die Ministerpräsidentin, die Anträge der Länder Schleswig-Holstein, Hessen, Baden-Württemberg und Niedersachen abzulehnen und sich für ein generelles Fracking-Verbot, das sich nicht nur auf vermeintlich „umwelttoxische“ Substanzen beschränkt, einzusetzen.

Hinweis: Die BUND-Stellungnahme zur „Strukturvision Schiefergas“ der Niederlande und das Schreiben an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft finden Sie unter www.bund-nrw.de/fracking

Pressekontakt: Dirk Jansen, BUND-Geschäftsleiter, T. 0211 / 30 200 522 oder 0172 / 29 29 733


 

 

Hammgas will nach Flözgas bohren - angeblich ohne Fracking

 

Eine Kurzinformation kann man unter folgendem Link finden: 

 

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/videohammwillfloezgasfoerdern100_size-L.html?autostart=true#banner

 

 

 

 

 

 

Der Bann ist gebrochen - in Saal in Mecklenburg Vorpommern wird für eine Erkundungsbohrung gefrackt, um Öl zu fördern

 

Man beachte in diesem Zusammenhang auch den Unterschied zwischen sogenannten konventionellen Lagerstätten und unkonventionellen Lagerstätten. Nur zur Erinnerung, hier am Niederrhein sitzen bzw. leben wir auf Kohleflözgasvorkommen. 

 

Weiteres unter folgenden Links:  

 

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303384304579628272429802320.html#

 

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Erdoel-Testbohrungen-bei-Barth-gehen-voran,oelbohrungenmv110.html

 

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2178352/Oelfoerderung-an-der-Ostsee-beginnt#/beitrag/video/2178352/Oelfoerderung-an-der-Ostsee-beginnt

 

  

IGas Plc hat zugestimmt, Dart Energy für $198.2 Millionen zu übernehmen

 

IGas beabsichtigt, alle Assets ausserhalb von Großbritannien in einem geregelten Verfahren abzustossen. Dies geschieht mit der Absicht einer maximalen Gewinnerzielung, um dann in alle Resourcen und Möglichkeiten für unkonventioneller Gasvorkommen in Großbritannien zu reinvestieren.  

 

Das heißt für uns hier vor Ort, die Situation weiter wachsam im Auge zu behalten.   

 

Niedersachsen hält an Fracking fest             

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/gas-und-oelfoerderung-niedersachsen-haelt-an-fracking-fest-12930147.htm

 

 

Nach dieser Nachricht erstaunen die Nachrichten aus Konstanz.  

 

 

Informationen zur Demonstration gegen TTIP in Konstanz anlässlich der Umweltministerkonferenz bei der auch gegen Fracking demonstriert wurde. 

 

Artikel über die Demonstration:

 

diesen Link müssen Sie in Ihren Browser kopieren:

 

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Demonstration-gegen-Fracking-Mit-Trillerpfeifen-fuer-eine-bessere-Umweltpolitik;art372448,6921840
 
http://www.seemoz.de/lokal_regional/500-menschen-gegen-ttip-und-fracking/
 

Presseverlautbarungen aus der Umweltministerkonferenz: 
 

http://www.sueddeutsche.de/politik/gasfoerderung-deutsche-umweltminister-stellen-sich-gegen-fracking-1.1957770

http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/umk-fordert-verzicht-auf-unkonventionelle-gasfoerderung---umweltminister-wenzel-auch-konventionelle-gasfoerderung-braucht-strenge-auflagen-124423.html

 

  

Leider steht in keiner der Verlautbarungen etwas über ein generelles Frackingverbot. Denn auch Fracking ohne Chemie ist nicht zu akzeptieren. 

 

 

 

Es gib keinen Zweifel, dass die"Ukraine-Krise" als Vorwand zum Fracken genutzt werden soll?

 

Hier eine Nachricht von n-tv:

 

"Die brüchige Allianz des Westens: G7 wappnen sich für den Kampf ums Gas

 

Von Issio Ehrich, n-tv

 

Mit ihren Worten setzen die stärksten Industrienationen auf Diplomatie. Tatsächlich schmieden die Energieminister der G7 in Rom einen Plan zum energiepolitischen Bruch mit Moskau...

 

Die Energieminister fordern:

 

    * Neue Rohstoffquellen und neue Pipelines, die unabhängig von Moskau sind. Im Zweifelsfall auch durch den Einsatz der Fracking-Technologie, also der Möglichkeit, Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten zu lösen.

 

    * Mehr Atomkraft, zumindest in den Ländern, für die dies in Frage kommt

    * Den Ausbau weltweiter Flüssiggasexporte. Flüssiggas (LNG) lässt sich mit Schiffen transportieren. Es könnte dazu führen, dass der bisher vornehmlich regionaleGasmarkt ein globaler Markt wird.

    * Neue große Gasspeicher, die sich bei Ausfällen durch Krisen anzapfen lassen

    * Eine gesteigerte Energieeffizienz

    * Einen Ausbau grüner Technologien..."

 

Quelle:

http://www.n-tv.de/politik/G7-wappnen-sich-fuer-den-Kampf-ums-Gas-article12777691.html

 

 


 3. Bundesweites Anti-Fracking-Strategie Treffen der BIs am 1. und 2. Mai 2014 in Hamburg

 

Wir waren vor Ort und weisen auf folgende Presseerkärung hin: 

 

http://www.bergedorfer-zeitung.de/bergedorf/article127569599/Fracking-Gegner-in-Sorge-Leichtes-Spiel-fuer-Konzerne.html


 

+++ PRESSEinformation +++

 

Ölaustritt in Gronau-Epe

BUND fordert Überprüfung aller Kavernen-Speicher

Kreis Borken/Düsseldorf, 24.04.2014 | Angesichts der bisher noch immer vergeblichen Suche nach den Ursachen des Ölaustritts in Gronau-Epe fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Überprüfung aller Kavernen-Speicher für Kohlenwasserstoffe.  Der Umweltverband appellierte ferner an NRW-Energieminister Garrelt Duin, aufgrund der unabsehbaren Risiken der Gasgewinnung auf  Probebohrungen zur Sondierung der Schiefergas- und Kohleflözgas-Vorkommen zu verzichten.

„Der Vorfall zeigt, dass eine Langzeitsicherheit der Speicher offenbar nicht gewährleistet werden kann“, sagte Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND-Landesverbandes  Nordrhein-Westfalen. „Sollten sich als Ursachen des Ölaustritts  schadhafte Bohrloch-Verrohrungen oder Undichtigkeiten der Kaverne selbst herausstellen, gehören alle unterirdischen Speicher für Öl und Gas auf den Prüfstand. Im Zweifelsfall  müssen sie geschlossen werden.“ Für unverantwortlich hält der BUND, dass die Betreibergesellschaft des Ölspeichers in Gronau-Epe noch immer behaupte, die Kavernen seien nach der Aussolung von kompaktem Steinsalz umgeben und daher absolut dicht. Damit werde eine Sicherheit suggeriert, die de facto nicht existiert.

Für mehr als besorgniserregend hält der BUND den Umstand, dass die Ursache des Schadens auch fast zwei Wochen nach dessen Entdeckung noch immer nicht gefunden wurde. Der alte Bergmannsspruch "vor der Hacke ist es duster" bewahrheite sich einmal mehr, so der Bergbauexperte Jansen. Die Aufsichtsbehörde sei hier offenbar im Blindflug unterwegs und zeige sich bislang hilflos.

Auch Henry Tünte, Sprecher der BUND-Kreisgruppe Borken fordert Konsequenzen. „Es ist unverantwortlich, dass die Bergbauberechtigungen zur Salzgewinnung für einen Zeitraum von 99 Jahren erteilt wurden. Insgesamt werden im Feld  Gronau-Epe zurzeit drei Kavernen für die Ölspeicherung und etwa 70 als Gasspeicher genutzt. Allein das Wirrwarr von Feldleitungen zur Verbindung der Einrichtungen birgt ein enormes Risikopotenzial.“ Jetzt müssten alle Bergbauberechtigungen überprüft werden.

Zudem liegt das Kavernenfeld Gronau-Epe unter verschiedenen durch deutsches und europäisches Recht geschützten Naturräumen. Beim FFH-Gebiet „Amtsvenn und Hündfelder Moor“ handelt es sich um einen der letzten, in Teilbereichen abgetorften Hochmoorkomplexe Nordrhein-Westfalens. Dieser Lebensraum reagiert sehr empfindlich auf alle Arten der Beeinträchtigung, wobei ein Eintrag von Öl nachhaltige Schäden verursachen würde. Betroffen davon wären  auch die auf diesen sensiblen Lebensraum angewiesenen geschützten Tierarten wie zum Beispiel der  Kammmolch (Triturus cristatus), der Wachtelkönig (Crex crex) oder das  Blaukehlchen (Luscinia svecica).

Angesichts des Vorfalls in Gronau-Epe forderte der BUND  den NRW-Energieminister Garrelt  Duin auf, die aktuellen Überlegungen für  Probebohrungen zur Sondierung der Schiefergas- und Kohleflözgas-Vorkommen in NRW aufzugeben. Anstatt unter Inkaufnahme letztendlich unabsehbarer Risiken die kurzzeitige Gewinnung von Kohlenwasserstoffen voranzutreiben, solle sich der Energieminister endlich zum Vorreiter der Energiewende weg von fossilen Energieträgern machen.

Pressekontakte:

Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW, T. 0211 / 30 200 522

Henry Tünte, Sprecher der BUND-Kreisgruppe Borken, T. 0171 / 11 52 825

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NRW-Presseabo - Der Pressedienst des BUND-Landesverbandes NRW; Redaktion: Dirk Jansen, Geschäftsleiter und Pressesprecher; Tel. 0211 / 30 20 05 22; dirk.jansen@bund.net, www.bund-nrw.de


 


 

 

http://www.derwesten.de/region/oelalarm-im-muensterland-ursache-ist-noch-immer-nicht-gefunden-id9271634.html


 

Ölalarm im Münsterland - Ursache ist noch immer nicht gefunden

23.04.2014 | 21:21 Uhr

 

Umweltgefahr. Auf einer Weide bei Gronau ist Öl aus dem Boden getreten. Es stammt aus unterirdischen Kavernen.Foto: dpa

In einem Salzstock im Münsterland lagern in großer Tiefe Ölreserven. Doch irgendwo muss ein Leck sein, durch das Öl nach oben gelangt ist. Dass es seit Tagen nicht zu finden ist, beunruhigt Betroffene und Naturschützer.

Männer in gelben Schutzanzügen und Masken vor dem Gesicht suchen auf einer grünen Wiese nach Öl. Schauplatz der Aktion ist ein ländlicher Ortsteil von Gronau im Münsterland an der Grenze zu den Niederlanden. Aber nach tagelanger Suche nach einem Ölleck in einem unterirdischen Speicher sind die Nachrichten der Bezirksregierung nicht gerade ermutigend: Zwar geht man davon aus, dass kein weiteres Öl nachsickert. Aber wo die großen Mengen Öl ausgetreten sind, weiß man noch immer nicht genau.

Durch langwierige Untersuchungen konnte inzwischen genauer eingegrenzt werden, wo man nach dem Leck suchen soll: In einer der vier Ölkavernen der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen. In den Hohlräumen, die nach dem Abbau von Salz entstehen, werden seit den 1980er Jahren Ölreservern gelagert - unter einem Naturschutzgebiet.

Alles begann mit einer Öllache auf einer Weide

Rückblick: Am 12. April entdeckt ein Landwirt auf einer Weide eine schwarze Lache. Es ist ein zähflüssiges Gemisch aus Öl und Wasser. Auch in einem Waldstück und auf einem Bauernhof tritt die schwarze Flüssigkeit an die Oberfläche. "Wir haben sofort Ölalarm ausgelöst und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet", berichtet Werner Isermann von der Bergbauabteilung der Bezirksregierung Arnsberg. Sie ist zuständig für die Überwachung der Ölspeicher im Salzstock von Gronau-Epe.

Der Bereich wurde abgesperrt, das Öl abgesaugt und das Erdreich zum Teil abgetragen. Zehn Kühe, die möglicherweise das ölige Wasser getrunken haben, wurden notgeschlachtet. Lokal sei auch das Grundwasser verunreinigt, berichtet Isermann. Damit die Flüssigkeit aus der Tiefe nicht noch mehr Schaden anrichtet, wurden Ölsperren eingerichtet. Ständig nehmen die Experten Wasserproben.

"Es stinkt, es reizt die Augen, wenn man näher rangeht", klagte eine Anwohnerin gegenüber dem WDR, als man bei ihrem Hof auf Öllachen stieß. Ihr sei das alles unbegreiflich, schließlich grenze der Fundort an ein Naturschutzgebiet. "Hier meint man doch, würde besonders gut aufgepasst."

Öl-Speicher unter einem Natuschutzgebiet

Das bringt auch Naturschützer in Wut: "Dass ein solcher Speicher unter einem Naturschutzgebiet genehmigt wurde, ist aus heutiger Sicht ein Unding", kritisiert Dirk Jansen, Geschäftsführer des BUND in NRW und Umweltfachmann in Bergbaufragen. Wie sich nun zeige, seien die unterirdischen Lagerstätten nie 100-prozentig sicher und die Restrisiken nicht zu akzeptieren: "Kommt es zu einer Betriebsstörung oder zu einem Leck, ist damit unweigerlich großer Umweltschaden verbunden". In Epe seien jetzt die Lebensräume besonders geschützter Tiere, wie etwa des Kammmolchs oder der Sumpfrohreule, bedroht.

Erst Ende November waren an einer ähnlichen Kavernenanlage im niedersächsischen Etzel rund 40 000 Liter Rohöl aus einem Absperrventil ausgelaufen und hatten das Erdreich sowie umliegende Gewässer verschmutzt. Die Betreiber gehen von Sabotage aus, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Doch der Grund für die Verunreinigungen in Epe, scheint tiefer zu liegen. Am oberflächennahen Rohrsystem, das die Kaverne mit Tanks und Pipelines verbindet, wurde kein Loch gefunden. "Das hätte man leicht flicken können", sagt Isermann. Mit Kernbohrungen wollen sich die Experten daher weiter nach unten vorarbeiten. In einer Tiefe von 17 Metern habe man schon Spuren des Rohöls festgestellt.

Zu klären ist nun: Tritt das Öl aus dem ummantelten Bohrloch, das die Kaverne in mehr als tausend Meter Tiefe mit der Oberfläche verbindet oder ist der Speicher selbst undicht? Und wenn ja, wie kommt das Öl vom Leck an die von der Kaverne zwischen 200 und 400 Meter entfernten Fundorte? "Wir stehen vor einem großen Rätsel", sagt Isermann. (dpa)

 

 


 

Umweltskandal in Gronau:

Ölfunde rufen Staatsanwaltschaft auf den Plan

Sebastian Deppe, Lena Seiferlin, Florian Habersack am 23. April 2014 15:54

GRONAU. Im Fall der Ölfunde rund um einen Kavernenspeicher in Gronau hat die Staatsanwaltschaft Münster ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Untersucht wird, ob der Straftat der fahrlässigen Bodenverunreinigung vorliegt. In Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein riesiger Umweltskandal ab.

 

 

An drei Stellen im Amstvenn im Münsterland wurde Öl gefunden. Experten rätseln über die Ursache. (Sebastian Deppe)  


 

 

An drei Stellen im Amstvenn im Münsterland wurde Öl gefunden. Experten rätseln über die Ursache.

„Wir führen derzeit keine eigenen Ermittlungen durch, sondern überlassen das den Fachleuten der Bezirksregierung Arnsberg“, sagte Oberstaatsanwalt Heribert Beck auf Nachfrage. Wenn die Ursache für die Ölaustritte gefunden sein sollte, würden sich die Ermittlungen auf möglicherweise Verantwortliche konzentrieren, so Beck. Auf den Straftatbestand fahrlässige Bodenverunreinigung steht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. 

Öl an der Oberfläche

Millionen Liter Öl, die in einem unterirdischen Kavernenspeicher in der Nähe der Stadt Gronau eingelagert sind, drohen die Natur zu verschmutzen.  An mehreren Stellen ist dort Öl an die Oberfläche gelangt. Seit einigen Tagen ist das Gebiet weiträumig abgesperrt, ein Bauer musste bereits seinen Hof verlassen. Kühe, die mit Öl verseuchtes Wasser getrunken hatten, wurden notgeschlachtet.

Größter Lagerplatz für Öl in Europa

Seit am 12. April erstmals Öl auf einer Wiese entdeckt wurde, stehen die Experten vor einem Rätsel. „Es hat nach meiner Information bisher keinen vergleichbaren Zwischenfall gegeben“, sagt Regierungsvizepräsident Volker Milk von der Bezirksregierung Arnsberg. Die ist in NRW für den Bergbau und somit auch für die Kavernenspeicher zuständig. Es ist der größte unterirdische Lagerplatz für Öl in ganz Europa, sagt Milk..

Die Hoffnungen von Dirk Jansen, Geschäftsleiter Umwelt- und Naturschutzpolitik vom nordrhein-westfälischen BUND, auf ein Leck in der Pipeline haben sich nicht bestätigt. „Auch das wäre schlimm“, sagt Jansen. Aber ein Leck in der Pipeline wäre leichter zu beheben gewesen, als ein Problem mit der Kaverne selbst. Doch laut Friedrich Wilhelm Wagner vom Bergbauamt in Dortmund, könne „ein Leck in der Pipeline mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.“

Stündlich treten 50 Liter Öl aus

Möglich scheint, dass das Öl aus einer Leitung, die von der Oberfläche zu den Kavernenspeichern – Hohlräume in einem Salzbergwerk, in denen Rohöl gelagert wird – führt, ausgetreten ist. Die Speicher liegen in einem Kilometer Tiefe. Der genaue Ort des Lecks konnte trotz intensiver Suche noch nicht lokalisiert werden. Nach wie vor treten auf dem Bauernhof stündlich 50 Liter Öl aus. Die Bezirksregierung Arnsberg versuchte gestern zu beruhigen. „Es ist ein lokal begrenztes Ereignis“, erklärte Volker Milk.

Experten vermuten, dass der Ölaustritt mit einem Zwischenfall Ende Februar zusammenhängen könnte. Damals war es in einem der Speicher zu einem Druckabfall gekommen. „Wir haben damals in den Rohren und der Kaverne selbst aber keinen Defekt festgestellt“, sagt Manfred Inkmann, Geschäftsführer der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW). Nun hat das Unternehmen am Osterwochenende durch Einsatz eines Spezialgerätes mit Lasersonde Hinweise auf Rohöl in einer Tiefe von zwölf bis zwanzig Metern gefunden.
Um weitere Erkenntnisse über die Ölaustrittsstelle zu gewinnen, soll nun die unter den Ölspuren liegende Tonschicht genauer untersucht werden. Zudem wird es Bohrungen in bis zu fünfzig Metern Tiefe geben. Aber ob die Ursache für den Ölaustritt überhaupt gefunden wird, ist nicht sicher. Der Schaden des Öl-Unfalls geht für die SGW schon jetzt in die Millionenhöhe.

Schäden für das Vogelschutzgebiet nicht absehbar

Sollte das Leck nicht gefunden werden, komme auch ein Aufgeben der Kaverne in Betracht, sagte Wilk. „Doch so weit sind wir noch nicht.“ Zudem droht dann neue Gefahr, sagte Wagner. „Man kann das Öl nicht einfach abpumpen.“ Dann würden die Speicher in sich zusammenfallen.

Welche Folgeschäden das Vogelschutzgebiet Amtsvenn aus dem Öl-Skandal davontragen wird, kann der BUND noch nicht absehen: „Die Frage ist, wie das Öl rückstandsfrei aus dem Venn entfernt werden soll“, sagt Dirk Jansen. Es sei auf lange Sicht zwar abbaubar, könne jedoch weitreichende Folgen für das sensible Ökosystem haben. Bedroht seien hier viele Vogelarten.

 

Erdöl und Erdgas in alten stillgelegten Salzbergwerken?

 
Die Kavernen sind, unterirdisch angelegte (ausgespülte) Hohlräume. Ihre Dimensionen  sind  enorm und erreichen locker die Höhe des Kölner Domes.
Davon gibt es zahlreiche in Niedersachsen und anderswo, so auch im Kreis Kleve (Kalkar). Sie werden verwaltet wie Lagerräume, halt eben nur im tiefen Untergrund liegend.
Die Frage nach der Dichtigkeit stellt sich nach diesem Vorfall wohl erneut. Ebenso sollte man sich fragen, wie sich die Drücke beim Fracking und den km-langen horizontalen Ablenkungen auf die in der Umgebung liegenden Salzstöcke auswirken.

 

 

 

EU macht den Weg für Fracking frei 

 

http://www.klimaretter.info/politik/nachricht/15929-eu-macht-weg-fuer-fracking-frei  

 

 

 http://www.bund-nrw.de/themen_und_projekte/energie_klima/erdgas_fracking/aufsuchungserlaubnisse_in_nrw/   

 

http://www.derwesten.de/region/umweltschuetzer-nehmen-fracking-claims-in-nrw-ins-visier-id9112166.html

 


Umweltschützer nehmen Fracking-Claims in NRW ins Visier

12.03.2014 | 20:54 Uhr

 

Protest gegen Fracking bei einem Aktionstag im niederrheinischen Hamminkeln im Herbst 2013.Foto: Christoph Karl Banski

 

Der BUND fordert, dass die Genehmigungen für potenzielle Erdgas-Fördergebiete nicht verlängert werden.

Das Umwelt-Ministerium lässt das rechtlich prüfen. Landesweit laufen in diesem Jahr acht Erlaubnisse aus.

Umweltschützer drängen die Landesregierung, beim Reizthema Fracking konsequent zu sein. Zwar lehnt die Regierung die Förderung von Erdgas aus „unkonventionellen Lagerstätten“ derzeit ab. Die Risiken seien noch nicht überschaubar, heißt es. Gleichwohl: Gas- und Ölkonzerne haben ihre Claims abgesteckt und sich in NRW insgesamt 22 riesige Gebiete gesichert, in denen sie Erdgas per Fracking fördern können, falls das Verfahren erlaubt werden sollte. Der Umweltverband BUND fordert nun, dass die Behörden die Genehmigungen für diese Claims nicht mehr verlängern und auch keine neuen erteilen.

Die Forderung kommt nicht von von ungefähr. Zum einen lebt die Debatte um die umstrittene Fördermethode wieder auf. Aktuell hat sich die Chemie-Industrie für Fracking ausgesprochen, weil sich so „die Energiewende besser meistern“ ließe. Zum anderen laufen in diesem Jahr NRW-weit acht solcher Claims aus – so auch die Genehmigung fürs riesige Feld „Saxon 1 West“ am Niederrhein. Dort war diese Woche Stichtag, die australische Gesellschaft Dart Energy hatte sich die Rechte gesichert. Wohlgemerkt: Bei den Claims geht es um einen grundsätzlichen Schutz – darum, dass Konkurrenten sich die Fläche nicht unter den Nagel reißen. Probebohrungen, Förderungen gar müssten beantragt werden, sind aber – was Fracking betrifft – derzeit per Erlass von der Landesregierung verboten.

Unbemerkt von der Öffentlichkeit

„Fracking ist nicht beherrschbar“, sagt Dirk Jansen vom BUND. Beim Verband ist man empört, wie die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Bergbehörde in der Vergangenheit Erlaubnisse für potenzielle Fördergebiete erteilte: „Das ist vollkommen unbemerkt von der Öffentlichkeit geschehen!“ Noch 2011/2012, als Politiker und Bürger längst über Gefahren und Risiken diskutierten, seien umstandslos Verlängerungen für Fracking-Claims erteilt worden. Der BUND hat daher jetzt die für Wirtschaft und Umwelt zuständigen Minister Duin (SPD) und Remmel (Grüne) angeschrieben, sie mögen sich am Nachbarland Hessen ein Beispiel nehmen. Dort war im Jahr 2013 — noch unter einem CDU-geführten Umweltministerium - einem Konzern ein Claim verweigert worden – „aus Allgemeinwohlgründen“.

Im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium ist man bisher davon überzeugt, dass man die Verlängerung der Claims genehmigen muss. Das Bergrecht lasse in der Regel keine Wahl, sagte eine Sprecherin auf NRZ-Nachfrage. Im Umweltministerium allerdings stieß die Forderung des BUND auf offene Ohren: Eine rechtliche Prüfung soll nun klären, unter welchen Voraussetzungen, Claims genehmigt werden. Bis das Ergebnis vorliegt, möge die Bezirksregierung Arnsberg keine weiteren Verlängerungen genehmigen – so die freundliche Bitte des Umweltministeriums ans zuständige Wirtschaftsministerium. Ob man im Hause Duin dem nachkommt, bleibt abzuwarten.

Und was ist nun mit „West 1 Saxon“? Stichtag war der 13. März. Dart Energy hat einstweilen nur eine Verlängerung für sechs Monate – und nicht wie üblich – für fünf Jahre erhalten. In der Zwischenzeit sollen Städte und Kreise angehört werden, wie sie zu der Verlängerung stehen. Das hat das Wirtschaftsministerium grundsätzlich per Erlass geregelt. Man will so für mehr Transparenz sorgen.

Holger Dumke

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http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/huenxe-lehnt-fracking-rigoros-ab-aimp-id9081167.html

Hünxe. Der seitens der Gemeindeverwaltung eingeladene Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg brauchte keine Fragen zu beantworten und fuhr mit seinen Unterlagen unverrichteter Dinge wieder nach Hause. So schnell war sich der Hünxer Ausschuss für Planen, Umwelt und Bauen gestern einig: Er empfahl der Verwaltung, den Antrag der Dart Energy (Europe) Limited auf Verlängerung der Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken in dem Feld „Saxon I West“ abzulehnen.

 

 

http://www.derwesten.de/staedte/emmerich/es-ging-um-fracking-und-die-wasserqualitaet-id9044296.html  WAZ 27.2.14

 

„Nach wie vor gibt es keine zufriedenstellende Regelung zum Fracking, aber wir brauchen eine!“ Mit dieser Feststellung schloss Ute Sickelmann, Fraktionsvorsitzende von Bündnis ‘90/Die Grünen im Kreistag Kleve, die Veranstaltung zum Fracking. „Risiken der Fracking-Technologie – Risiken für das Trinkwasser!“ war der Abend im Bürgerhaus Rees überschrieben, an dem rund 50 interessierte Besucher teilnahmen. Als „Grüner Energieexperte“ war Oliver Kirscher, Mitglied des Bundestages und stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis ‘90/Die Grünen, mit von der Partie …

Äußerst kritisch beurteilt MdB Krischer die derzeitige rechtliche Situation. Das Bundesbergbaugesetz von 1980 sei für ein Genehmigungsverfahren völlig ungeeignet. „Es enthält keine speziellen Regelungen über Fracking und keine Regelungen über Umweltverträglichkeitsprüfungen“, sagt er
 

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http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/huenxe-wehrt-sich-gegen-fracking-id9035901.html

Hünxe wehrt sich gegen Fracking (Text s.u.)

24.02.2014 | 21:00 Uhr

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/naturschuetzer-klagen-ueber-geheimniskraemerei-beim-fracking-id9012678.html

Naturschützer klagen über "Geheimniskrämerei" beim Fracking

19.02.2014 | 09:00 Uhr

 

Ginge es nach Naturschützern und Bürgern am Niederrhein, wird es solche Anlagen (hier: in den USA), die Mittels Fracking Rohstoffe fördern, rings um Hünxe nicht geben.Foto:

Naturschützer am Niederrhein werfen der Politik in Sachen Fracking "Geheimniskrämerei" vor. Sie sind sauer wegen möglicher Verlängerungen von "Aufsuchungserlaubnissen". Die Fracking-Konzerne haben sie bereits beantragt - und am Niederrhein haben Kommunen und Bevölkerung nichts davon mitbekommen.

Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die Bezirksregierung Arnsberg auf, keine neuen Aufsuchungserlaubnisse für die Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten zu erteilen und bereits erteilte Bergbauberechtigungen nicht zu verlängern. Als Resultat einer BUND-Anfrage hatte die Bergbehörde jetzt mitgeteilt, dass allein in 2014 acht der 21 Aufsuchungserlaubnisse auslaufen. Dazu liegen weitere acht Anträge für neue Erlaubnisfelder vor.

Laut Claudia Baitinger, Chemie-Expertin des BUND, seien für die Claims Herford und „Saxon I West“ am Niederrhein bereits Verlängerungen beantragt. Zu letzterem gehört auch der nördlichste Teil der Gemeinde Hünxe. „Sowohl die Kommunen als auch die Bevölkerung haben nichts davon mitbekommen“, meint Baitinger. Trotz aller Beteuerungen von Politik und Behörden, alle Vorgänge rund ums Fracking transparent zu machen, „herrscht weiterhin überwiegend Geheimniskrämerei vor“.

Das kann Peter Strube von der Gemeindeverwaltung Hünxe teilweise bestätigen. „Wir bekommen nicht mit, wenn so ein Antrag gestellt wird. Uns liegt noch nichts vor. Aber wir haben ein Auge darauf“, verspricht er. Der einstimmige Beschluss vom Haupt- und Finanzausschuss stehe weiter.

Rechtswirksamkeit wird nicht als gegeben angesehen

Auf Anregung von Gabriele Obschernicat, Interessengemeinschaft gegen Gasbohren Hamminkeln/Niederrhein, beauftragt die Hünxer Politik die Gemeindeverwaltung, die Bezirksregierung Arnsberg und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW darauf hinzuweisen, dass die Gemeinde Hünxe „die Rechtswirksamkeit des bisherigen Vorgehens bei der Erlaubniserteilung zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken im Aufsuchungsgebiet ‘Saxon I West’ ohne Beteiligung der Gemeinde Hünxe als nicht gegeben ansieht“.

Für den Fall eines Antrages auf Verlängerung der Aufsuchungserlaubnis bzw. für den Fall einer Beantragung einer Neuerteilung fordert die Gemeinde Hünxe, „als Träger öffentlicher Belange beteiligt zu werden“, außerdem (ein SPD-Zusatz), dass sie „eine Novellierung des Bergrechtes bei höchsten Umweltstandards und Beteiligungsrechten der Öffentlichkeit begrüßen würde“.

Anfang April wird im Rat abgestimmt

Peter Strube macht deutlich: „Wir werden eine Stellungnahme abgeben. Ich gehe davon aus, dass wir wie beim Feld Wesel/Gas auch hier beteiligt werden.“ Am 2. April erfolgt die Abstimmung im Rat.

Wegen der „unbeherrschbaren Risiken der Fracking-Technologie“ fordert der BUND nach wie vor ein gesetzliches Fracking-Verbot. Und: „Nach dem geltenden Bundesberggesetz sind Erlaubnisse zur Aufsuchung von Erdgas zu versagen, wenn dem überwiegende öffentliche Interessen entgegen stehen“, so NRW-Geschäftsleiter Dirk Jansen. Das sei auch bei „Saxon I West“ der Fall.

Peter Neier

 

 

 

 

Auch in 2014 ist Fracking ist noch nicht vom Tisch!!!

 

 

Fracking ist auch nach der Bundestagswahl noch ein Thema.

Warum ist dies der Fall,werden Sie sich fragen, wurde doch im Koalitionsvertrag folgender Passus verankert:

 

„Fracking 

 

Nach den vorliegenden Untersuchungen zur Umweltrelevanz ist der Einsatz der Fracking-Technologie bei der unkonventionellen Erdgasgewinnung – insbesondere bei der Schiefergasförderung – eine Technologie mit erheblichem Risikopotential. Die Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt sind wissenschaftlich noch nicht hin-

reichend geklärt. Trinkwasser und Gesundheit haben für uns absoluten Vorrang.  

 

Den Einsatz umwelttoxischer Substanzen bei der Anwendung der Fracking-Technologie zur Aufsuchung und Gewinnung unkonventioneller Erdgaslagerstätten lehnen wir ab. Über Anträge auf Genehmigung kann erst dann entschieden werden, wenn die nötige Datengrundlage zur Bewertung vorhanden ist und zweifelsfreige-

klärt ist, dass eine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit nicht zu befürchten ist (Besorgnisgrundsatz des Wasserhaushaltsgesetzes).  

 

Auch die Entsorgung des Flowback aus Frack-Vorgängen mit Einsatz umwelttoxischer Chemikalien in Versenkbohrungen ist wegen fehlender Erkenntnisse über die damit verbundenen Risiken derzeit nicht verantwortbar. 

 

Die Koalition wird unter Einbeziehung der Länder und der Wissenschaft in einem gemeinsamen Prozess mit den Unternehmen erarbeiten, welche konkreten Erkenntnisse die Erkundungen liefern müssen, um Wissensdefizite zu beseitigen und eine ausreichende Grundlage für mögliche nachfolgende Schritte zu schaffen. Dies soll in 

einem transparenten Prozess erfolgen. Im Dialog mit allen Beteiligten sollen unter Federführung der Wissenschaft Forschungsergebnisse bewertet werden. Die Koalition wird kurzfristig Änderungen für einen besseren Schutz des Trinkwassers im Wasserhaushaltsgesetz sowie eine Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bergbaulicher Vorhaben vorlegen, die vor Zulassung von Maßnahmen zur Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mittels Fracking eine obligatorische UVP und Öffentlichkeitsbeteiligung vorsieht. „

 

Leider schließt dieser Passus Fracking nicht generell aus. Denn es soll an einer Weiterentwicklung der Technik gearbeitet werden.

Aber auch ein sogenanntes „Grünes Fracking“ also das „Fracken ohne Einsatz von Chemikalien“ hat Risiken. Dieses Risiko beruht auf dem Flowback, welches auch Lagerstättenwasser mit radioaktiven Substanzen enthält. Die darin mitgespülten ggf. radioaktiven Feststoffe und darin gelösten radioaktiven Gase wie z.B. Radon zählen laut Definition der Industrie offenbar nicht zum Lagerstättenwasser.

Radon ist aber ein Indikator für das Vorliegen von Radium und Uran. Wo Radon ist, da existiert Radium, das Mutternuklid, welches Radon konstant "nachproduziert". Der Radiumgehalt eines Gesteines ist proportional zu dessen Urangehalt, da in der Natur Radiumisotope beim Zerfall von Uran (U) und Thorium (Th) gebildet werden.

Warum sollten wir hier am Niederrhein besorgt sein?

Der Kreis Kleve liegt im Aufsuchungsgebiet Saxon I. Die Aufsuchungsgenehmigung wurde vom Bergamt in Arnsberg an die Firma Dart Energy übertragen. Diese Aufsuchungsgenehmigung läuft zum 14 März 2014 aus. Die Verlängerung ist schon beantragt.  

 

 

 

Es wird keine Umweltverträglichkeitsprüfung für Fracking im EU-Raum geben:

 

http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2014/01/04/eu-lockert-umwelt-auflagen-fuer-fracking/

 

 

 

 

Neben den vielen unerfreulichen Nachrichten und dem zum Thema Fracking wenig erfreulichen Koalitionsvertrag findet sich unter folgendem Link ein kritischer Beitrag zu Wirtschaftlichkeit des Frackings:

Fossile Illusionen  Die Fracking-Lüge

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/die-fracking-luege_H182499662_64903/  

 

 

 

 

Wenig Erfreuliches ist aus Spanien zu berichten, denn Spanien legalisiert Fracking durch Gesetz. Damit kommen regionale Behörden in Konflikt mit dem Gesetz, wenn sie Fracking blockieren.

http://www.businessweek.com/news/2013-10-30/fracking-rules-set-in-spain-to-bolster-shale-gas-oil-industry

  

Der Wahlkampf ist vorbei es wird über die neue Regierungsbildung verhandelt. Fracking ist weiter in unserem Fokus, Meldungen zu unserem Kernthema reißen nicht ab. In diesem Zusammenhang wird die zur Zeit gesetzlich ungeklärte Lage ausgenutzt. 

 

EXXonMobil will in Boetersen (Rotenburg Wümme) ein altes Erdgasfeld mittels Fracking ausschöpfen.

Als Begründung wurde erwähnt, dass ja nun das geänderte
Gesetz nicht gekommen sei (Altmaier-Vorschläge) und dass
man nun nicht mehr länger warten wolle, sondern
"nach geltendem Gesetz" die Durchführung beantragt habe.
 

 


Eine positive Eilmeldung:
 
Das oberste Gericht in Frankreich hat heute geurteilt, dass das Fracking-Verbot (Aufsuchung und Gewinnung mittels hydraulischem Aufreichen und Widerruf der bereits erteilten Aufsuchungserlaubnisse) VERFASSUNGSKONFORM ist!
 
Ich würde sagen: Vive la France! Et vive la liberté !

 

http://www.conseil-constitutionnel.fr/conseil-constitutionnel/francais/les-decisions/acces-par-date/decisions-depuis-1959/2013/2013-346-qpc/decision-n-2013-346-qpc-du-11-octobre-2013.138283.html

*****
   

Aus Frankreich: 

VICTORY!!!!  

Today, the french Constitutional Council, which had to decide on the constitutionality of the law forbidding Fracking in France, decided that the law was constitutional!

 You, my friends all over the world, have a great part in this success! This victory is our common victory! We'll go on fighting together for a world with acceptable energy.

So which land comes next ?

We'll stay at your side anyway.

No gazaran! Ni ici, ni ailleurs!

Much love

Françoise

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Neben den erfreulichen Nachrichten ist folgende Veröffentlichung wichtig. 

 

Die Ausarbeitung  „Förderung von unkonventionellem Erdgas – Möglichkeiten der rechtlichen Beschränkung“ von Anne Hawxwell, Wissenschaftlicher Dienst  des Deutschen Bundestages,  kommt in der Schlussfolgerung zu einem vergleichbaren Fazit.  (Anlage)  

 

https://dl.dropboxusercontent.com/u/58725637/Info%20Fracking/Hawxwell%20Grundgesetz-Gutachten_Fracking.pdf


 


  ******** 

Korbacher Resolution

Wir haben die erst Gruppe aus den USA, Frack Free Cleveland, mittlerweile dabei.

Insgesamt sind es aktuell 143 Mitzeichner.

Darunter 13 Kommunen und Landkreise  


 


Intervention lohnt sich!!!!

 

http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20131004IPR21541/html/Fracking-Umweltvertr%C3%A4glichkeitspr%C3%BCfung-vor-jedem-neuen-Projekt  

 

Fracking: Umweltverträglichkeitsprüfung vor jedem neuen Projekt

Plenartagung Pressemitteilung - Umwelt − 09-10-2013 - 14:46

 

 Das Europäische Parlament hat am heutigen Mittwoch vorgeschlagen, dass vor jedem Fracking-Projekt zwangsläufig eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt werden muss. Dies soll explizit in die neue Umweltverträglichkeitsprüfungs-Richtlinie aufgenommen werden. Die Europa-Abgeordneten schlagen zudem Maßnahmen vor, um Interessenskonflikte auszuschließen; die Öffentlichkeit soll umfassend informiert werden und über den Ablauf der Projekte auf den Laufenden gehalten werden.  

 

Die UVP-Richtlinie legt Prüf-Kriterien fest, die fester Bestandteil eines jeden Genehmigungsverfahrens für öffentliche oder private Bauvorhaben oder vergleichbare Projekte sind. Dazu zählen beispielsweise der Bau von Brücken oder Hafenanlagen, Autobahnen aber auch die Errichtung von großen Stallungen der Landwirtschaft oder Abfallverbrennungsanlagen.

"Wir überarbeiten dieses Schlüsselgesetz, um es an die neuen Prioritäten in Europa anzupassen, wie zum Beispiel Böden, die Nutzung natürlicher Ressourcen oder die biologische Vielfalt. Die hydraulische Frakturierung erregt Bedenken. Wir legen deutliche Kriterien fest, um Interessenskonflikte zu vermeiden und damit die Öffentlichkeit eingebunden wird", sagte der Berichterstatter Andrea Zanoni (ALDE, Italien). Sein Bericht wurde in erster Lesung mit 332 Ja-Stimmen angenommen, 311 Abgeordnete stimmten dagegen, 14 enthielten sich.

 Bisher existierende Gesetze umfassen den Abbau von Naturgas ab einer Größenordnung von geschätzten 500.000 Kubikmetern pro Tag. Die Europa-Abgeordneten fordern nun, dass für die Phase der Anwendung der hydraulischen Frakturierung auch die Gewinnung von unkonventionellen Ölen und Gasen Bestandteil der Gesetzgebung wird, einschließlich der Gewinnung von Schiefergas, deren Erträge meist geringer sind.

 

Interessenskonflikte möglichst vermeiden

Der Vorschlag des EU-Parlaments beinhaltet auch Vorkehrungen, um Interessenskonflikte zwischen den Auftraggebern und den Experten, die mit der Durchführung der Studien beauftragt werden, zu vermeiden. Änderungsanträge der Abgeordneten legen dar, dass die Experten fachlich geeignet, objektiv und unabhängig sein müssen.

Die Europa-Abgeordneten haben auch Vorschläge vorgelegt, um die Informationsversorgung der Bürgerinnen und Bürger bei derartigen Projekten sicherzustellen.

Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), erste Lesung

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PRESSEMITTEILUNG - Straßburg, 9. Oktober 2013

 

Schiefergas

EU-Parlament fordert verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung

 

 

Das Europaparlament stimmte heute über die Überarbeitung der Richtlinie für Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) ab. Die Grünen begrüßen, dass das Parlament sich für eine verpflichtende UVP für alle Vorhaben unkonventioneller Brennstoffgewinnung, also auch Schiefergas, ausgesprochen hat. Rebecca Harms, Vorsitzende der Grüne/EFA-Fraktion erklärt nach der Abstimmung:

"Die Abgeordneten fordern, dass jedes Schiefergasprojekt, Erkundung sowie Förderung, einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen werden muss. Zwar verhindert dies nicht notwendigerweise die Genehmigung von Schiefergasprojekten. Aber immerhin werden bestimmte Prüfverfahren und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Verfahren sichergestellt. So können gefährliche Schiefergasprojekte nicht mehr trotz Umweltrisiken und gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger durchgedrückt werden.

Wir sind überzeugt, dass es bereits genügend Gründe gibt, Schiefergasgewinnung, insbesondere in sensiblen Gebieten, grundsätzlich zu verbieten. Doch solange wir uns damit nicht durchsetzen können, muss gewährleistet sein, dass Umweltgesetzgebung und Haftungsregeln auch auf diese Projekte vollständig angewendet werden. Die heutige Abstimmung ist dafür ein erster Schritt. Nun müssen auch EU-Haftungsregeln so überarbeitet werden, dass Schiefergasfirmen vollständig für alle entstehenden Schäden haften und entsprechende finanzielle Mittel vorhalten müssen.

Umwelt- und Gesundheitsrisiken, die mit der Gewinnung von Schiefergas durch Fracking verbunden sind, dürfen nicht ignoriert werden. Die potenziell katastrophalen Folgen für das Grundwasser durch die Anwendung toxischer Chemikalien sind mittlerweile weithin bekannt. Selbst die EU-Kommission hat Zweifel an der Sicherheit der Fracking-Technologie geäußert. Darüber hinaus sind sowohl die Gewinnung als auch die anschließende Verbrennung des Schiefergases klimaschädlich und kaum mit den Klimazielen der EU vereinbar."

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Zunächst muss an dieser Stelle die grundsätzliche UVP-Pflicht begrüßt werden und den Wegfall des Schwellenwertes             von 500 000m 3 je Bohrung.

Die NY-Times hatte bereits gestern diese Nachricht kommentiert.

Ausführungen und Umsetzung dieser Entscheidung sind noch zu regeln oder auszuformulieren.  Bisher konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen, ab wann die UVP in Kraft tritt und ob es hier Bestandsschutzwahrungen gibt für bereits erteilte Aufsuchungserlaubnisse oder Anträge mit Stichtag.

Ich werde darüber berichten, sobald es dazu Aussagen gibt.

 

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Nachrichten aus Deutschland und der Welt -- Frankfurter Rundschau
Newsticker - 1 | 10 | 2013


 Gemeinden künftig früher an Erdgas-Suchverfahren beteiligt

An Genehmigungsverfahren zur Suche nach Erdgas und Erdöl werden in Schleswig-Holstein künftig die Gemeinden in einem früheren Stadium beteiligt. Dies teilte das Energieministerium am Dienstag mit. In bergrechtlichen Verfahren müssen zunächst Unternehmen, die Erdöl oder Erdgas suchen wollen, eine Erlaubnis oder Bewilligung beantragen. Damit sichern sie sich Rechte für ein Gebiet; eine Förderung oder gar das umstrittene Fracking werden damit weder erlaubt oder präjudiziert. Auf dieser ersten Verfahrensstufe wurden bisher nur die Kreise beteiligt, künftig aber auch die Gemeinden.

An Genehmigungsverfahren zur Suche nach Erdgas und Erdöl werden in Schleswig-Holstein künftig die Gemeinden in einem früheren Stadium beteiligt. Dies teilte das Energieministerium am Dienstag mit. In bergrechtlichen Verfahren müssen zunächst Unternehmen, die Erdöl oder Erdgas suchen wollen, eine Erlaubnis oder Bewilligung beantragen. Damit sichern sie sich Rechte für ein Gebiet; eine Förderung oder gar das umstrittene Fracking werden damit weder erlaubt oder präjudiziert. Auf dieser ersten Verfahrensstufe wurden bisher nur die Kreise beteiligt, künftig aber auch die Gemeinden.

«Angesichts der Diskussion um umwelttoxisches Fracking ist das Bedürfnis gewachsen, sich einbringen zu können», sagte Staatssekretärin Ingrid Nestle. Die Landesregierung lehnt dieses Fracking ab. Bei dem Verfahren werden mit Chemikalien tief liegende Gesteinsschichten aufgeknackt. Aus den entstandenen Rissen kann Erdgas entweichen und über Rohre gefördert werden. Gegner dieser Technik befürchten unkalkulierbare Folgen etwa für das Trinkwasser.

Im Norden wurden in diesem Jahr acht Aufsuchungserlaubnisse und Bewilligungen erteilt, über acht Anträge muss noch entschieden werden. Frack-Maßnahmen wurden nicht beantragt. Die Landesregierung will Fracking zunächst über eine Neufassung des Landesentwicklungsplans ausschließen. Um es dauerhaft zu verhindern, hat sie eine Bundesratsinitiative gestartet. (dpa/lno)

Artikel URL: http://www.fr-online.de/newsticker/gemeinden-kuenftig-frueher-an-erdgas-suchverfahren-beteiligt,11005786,24501872.html
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(Und auch in NRW wird es voraussichtlich einen neuen Landesentwicklungsplan (LEP) geben.)

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Diese Nachrichten sind für die Kommunen und Kreise von hoher Wichtigkeit. Ihre Möglichkeiten der Mitgestaltung und Mitverantwortung würden wachsen und damit auch ihre Interventionsrechte. Es wachsen damit auch ihre Aufgaben und ihre Zuständigkeiten.

 


 

Umweltfreundliches Fracking durch Einsatz eines in Windeln verwendeten Gelbildners - wohl kaum

 

Ein Informationsbeitrag von Hr-online bezieht sich auf ein von der Tou Gas GmbH, Frankfurt, hergestelltes Gel, welches Fracking nun angeblich "umweltfreundlich" machen soll.
Interessant ist der Schlusssatz von Herrn Dr. Thomas Schmid (Präsident des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie) am Ende des Beitrags, der bestätigt, dass man auf Grund der verbleibenden Risiken nicht von "umweltfreundliches Fracking" reden kann, auch unter Berücksichtigung der Fördermengen. 


Untersuchungen für das Erlaubnisfeld Bramstedt genehmigt

Brokstedt und vier weitere Gemeinden scheitern mit Ihrem Widerspruch

 

http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/landesamt-genehmigt-untersuchung-id3728496.html  

 

In Niedersachsen trat Lagerstättenwasser aus. 

Landkreis Diepholz - Lagerstättenwasser auf Förderplatz ausgetreten

 


http://www.lbeg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=564&article_id=118298&_psmand=4 

 

 

 

Oettingers Pro Fracking Feldzug:

 

 

 

http://www.gegen-gasbohren.de/2013/09/05/oettingers-pro-fracking-feldzug 

 

 

 

Mal eine positive Nachricht aus Baden Württemberg. Die dortige Landesärztekammer hat sich gegen den Gasabbau durch Fracking ausgesprochen. 

 

http://www.welt.de/regionales/stuttgart/article118284241/Aerzte-sehen-Risiken-durch-Fracking.html

 

 

 

 

Fischsterben in Kentucky, USA.

 

Mehr dazu in folgendem Spiegelartikel.

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/us-geologiebehoerde-fracking-soll-seltene-fischen-getoetet-haben-a-919360.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://t.co/vdaiaMYtPd

 

 

Wie Fracking das Klima beeinflußt.

 

 

http://ecowatch.com/2013/greenwashing-fracking-climate-impact/

 

 

 

 

 Demonstration gegen Fracking in Kassel 

 

 

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages gegen Fracking haben in Kassel haben 200 Menschen vor der Kasseler Zentrale von Wintershall protestiert. 

 

 Eine kurze Zusammenfassung mit Bildern kann in folgendem Link gefunden werden. 

 
http://www.hna.de/lokales/kassel/rote-karte-gegen-fracking-demo-wintershall-3086424.html

 

Dimensionen des Frackings - Eine gute Darstellung wie eine Bohrstelle aussehen und wie hoch der Verbrauch an Wasser, Chemikalien sein wird

 

 

 

Dimensionen des Frackings

 

 

  

 

Klage gegen das Verbot der Gasfördertechnik Fracking in Nordhessen 

 

22.08.2013 ·  Das Verwaltungsgericht Kassel muss sich mit der Klage gegen das Verbot der Gasfördertechnik Fracking in Nordhessen befassen. Dies hat der VGH entschieden. Der Termin ist aber noch offen.

Das Verwaltungsgericht Kassel wird sich mit der Klage der Erdgasfirma BNK Deutschland gegen das Aus für die umstrittene Gasfördertechnik Fracking in Nordhessen befassen müssen. Das hat Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel entschieden, wie er am Donnerstag mitteilte (Az. 2 F 1682/13).

Die Zuständigkeit war zuvor unklar. Auch das Verwaltungsgericht Gießen wäre infrage gekommen, weil sich das beantragte Gebiet zum Aufspüren von Erdgas bis in den Landkreis Marburg-Biedenkopf erstreckt. Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte dem Unternehmen dafür aber die Genehmigung verweigert.

Termin für Verhandlung offen

In erster Instanz sei das Gericht in Kassel zuständig, weil der größte Teil des angepeilten Suchfeldes in seinem Zuständigkeitsbereich liege, entschied der VGH. Wann nun über die Klage verhandelt wird, war zunächst unklar.

Beim Fracking werden zum Aufsprengen neben Wasser und Sand auch Chemikalien in das Gestein in größere Tiefe gepumpt. Weil die Technik und ihre möglichen Umweltrisiken noch nicht allzu gut erforscht sind, ist ihr Einsatz umstritten.

 

Quelle:http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/zustaendigkeit-geklaert-klage-gegen-fracking-verbot-vor-kasseler-gericht-12542574.html

 

 

 

Wie einer der Mitstreiter treffend bemerkt:

Das "Phantom der Wirtschaft", wie es die Grünen bezeichnen, nimmt an

den Weltmärkten langsam und behutsam Form an."

 

http://www.passfail.com/news/upstream-online/germany-eyes-green-fracking-solution/germany-eyes-green-fracking-solution-9755670.htm

"German geologists plan to campaign for greater public acceptance of
hydraulic fracking in Europe's biggest economy, saying there is scope
to make the shale gas industry more environmentally friendly, according
to a report.

...

"If we could arrive at some sort of 'green' fracking, that would be
very exportable," said Michael Kosniowski, head of the groundwater and
soil division at the Federal Institute for Geosciences (BGR)."

 

 

Interessant der folgende Artikel in der WAZ. Herdecke liegt zwar in der Nähe von Dortmund aber nicht so ganz weit weg. 

Fracking-Andeutung bei Herdecker Zwangsversteigerung

 

 

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/fracking-andeutung-bei-herdecker-zwangsversteigerung-id8280939.html 

 

 

 

 

Die knapp und knapper werdende Resource Wasser in den be- und ausgefrackten Regionen schafft einen lukrativen Markt, auf den sich bereits Unternehmen einstellen.

Hier ein weiterer Bericht aus THE WALLSTREET JOURNAL  vom 15.08.2013

FRACKING – eine halbe Milliarde Dollar für das Wasser

Von Russel Gold

Antero Resources spekuliert im Volumen einer halben Milliarde Dollar auf eine Verknappung an Trinkwasser in Ohio und West Virginia, wo großflächig gefrackt und verklappt wird. Gesundheit und Lebensraum als Flipperkugel an der Börse.

 

ttp://www.wsj.de/article/SB10001424127887323639704579014232369601834.html

 

 

 

Ein ebenfalls aktueller Artikel in der Originalfassung vom 13.08.2013.

 

http://www.propublica.org/article/unfair-share-how-oil-and-gas-drillers-avoid-paying-royalties

 

Unfair Share: How Oil and Gas Drillers Avoid Paying Royalties

Der Inhalt befasst sich mit den Verträgen, die Grundbesitzer mit den Öl- und Gasförderfirmen

abgeschlossen haben, mit den Bedingungen und dem Kleingedruckten, den Verdienstmöglichkeiten und der Realität.

 

 

 

Und hier eine Information zu Vorgängen im Lankreis Kassel 

 

 

Fracking Landkreis Kassel,

 

 

 

 

 

  

Ehemaliger Schlumberger Mitarbeiter warnt vor Fracking!!

Die Proteste halten in England an. Währenddessen fordert der britische Premier

Cameron sein Land auf Fracking zu akzeptieren

.

In diesem Zusammenhang möchten wir  auf ein englisch-sprachiges Interview mit Ian R. Crane vom 1. August hinweisen. Crane war jahrelang für das Explorationsunternehmen Schlumberger tätig gewesen und kennt sich im Ölgeschäft exzellent aus.

 

 

Bundesumweltminster Altmaier zu Gast in Bergedorf.

 

 

»Beim Fracking auf die Bremse treten, nicht aufs Gas.«, sagte der Minister den Menschen. Er sieht für Fracking in der nahen Zukunft in Deutschland eher keine Möglichkeit – wegen der dichten Besiedlung. In den USA sei das anders, da finde das Fracking inmitten des Nirgendwo statt, wo höchstens einmal ein Kojote sich erschreckt, vielleicht auch umfällt. Auch sah der Minister nicht die Notwendigkeit, diesen Bodenschatz jetzt zu heben. Schließlich werde das Gas, das bereits viele Millionen Jahre dort unten liegt, nicht schlecht, wenn es noch 20 Jahre länger dort liegen bleibt.

Fracking zu verbieten sei schwierig, meinte der Minister. Ein generelles Verbot würde wohl vor dem Verfassungsgericht scheitern. Ein anderes Beispiel aus dem Bergbau diente dem Minister zur Erläuterung: Der Steinkohlebergbau in Altmaiers Heimatland an der Saar. Dort habe der Abbau der Steinkohle verheerende Schäden an der Oberfläche angerichtet – ein halb eingestürzter Kirchturm und 300 abgestürzte Schornsteine – woraufhin der Steinkohlebergbau im Saarland beendet wurde. Trotzdem sei der Steinkohlebergbau nicht in ganz Deutschland verboten. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages aus dem Jahre 2011, wonach ein Frackingverbot durchaus verfassungskonform sei, hielt Altmaier für begrenzt nützlich, da dieses Gutachten nicht bewiesen habe, gerichtsfest zu sein.

Fracking sei heute in Deutschland überall erlaubt, meinte Altmaier. Auch er sehe beim Fracking noch viele ungeklärte Fragen. Der Plan sei daher, hier schrittweise vorzugehen und zunächst einmal das Fracking in Wasserschutzgebieten zu verbieten. Der Minister empfand es als falsch, dass Kritiker den Entwurf eines Änderungsgesetzes des Wasserhaushaltsgesetzes, den er zusammen mit Wirtschaftminister Rösler eingebracht hat, als »Frackingfördergesetz« bezeichnen. Er bedauerte, dass sein Vorschlag eines Fracking-Moratorium auf taube Ohren gestoßen war, und versicherte aber, dass vor der Wahl in sechs Wochen keine gesetzgeberischen Aktivitäten in Bezug auf Fracking stattfänden. Gleichwohl liege der Gesetzentwurf nur auf Eis, sei also nicht verworfen.

Man müsse bedenken, dass es beim Fracking auch um die Geothermie ginge. Die Umweltverträglichkeit des Fracking sei die Frage, die zunächst geklärt werden müsse. In den nächsten 10, 20, 25 Jahren erwartet Altmaier in deutschem Boden kein Fracking im großen Maßstab. Forschung aber müsse es geben.Die Gasindustrie halte zurzeit still und warte auf eine Perspektive. So seien im Moment keine Fracs in Deutschland vorgesehen — es herrsche sozusagen ein Stillhalteabkommen, also eine Art informelles Moratorium, sagte Altmaier. 

 

Es sei diePflicht der Regierung, der Industrie eine klare Perspektive zu geben, um sich hier keinen Klagen auszusetzen.

 

Erst wenn jegliche Zweifel an der Sicherheit des Fracking widerlegt seien, könne die Technik zum Einsatz kommen, sagte der Minister. »Mit der CDU im Zweifel für die Umwelt!«, betonte er. Im Hinblick auf schon stattgefundene, bundesweite Treffen der Anti-Fracking-Initiativen schlug er vor, das nächste Treffen im kommenden November mit ihm gemeinsam in Berlin zu veranstalten.

 

Quelle:
Beim Fracking auf die Bremse treten – VIERLAENDER.de.

 

 

Bedrohlicher Wassermangel durch Fracking in Texas – Vieh verdurstet – Nachrichten – krone.at

 

WASSERMANGEL DURCH FRACKING!!!

 

Fracking wird immer beliebter, denn durch Einpressen von Flüssigkeit können Erdöl und Erdgas aus immer tieferen Gesteinsschichten geholt werden. Doch das Vorgehen ist umstritten – warum, wird nun zum Beispiel in Texas deutlich. Dort sind wegen des durch Fracking ausgelösten neuen Ölbooms mancherorts die Grundwasservorräte aufgebraucht – verdurstendes Vieh und vertrocknende Felder sind ebenso Folgen wie leere Wasserleitungen.Beverly McGuire erzählt gegenüber dem “Guardian”, sie habe schon Sand in der Toilette und Luftblasen aus dem Wasserhahn als Warnzeichen erkannt – aber sie sei dennoch nicht darauf vorbereitet gewesen, dass in ihrer kleinen Stadt Barnhart in Texas überhaupt kein Wasser mehr aus der Leitung kommen würde. Nun ist es so weit, zum ersten Mal seit McGuire vor 35 Jahren in ihr Haus zog, war die Stadt fünf Tage lang ohne Wasserversorgung.

 

Quelle:
Bedrohlicher Wassermangel durch Fracking in Texas – Vieh verdurstet – Nachrichten – krone.at.

 

 

Paris: Verfassungsrat prüft Fracking-Zulassung
zuletzt aktualisiert: 13.07.2013

Paris (RP). Das Förderverbot für Schiefergas durch Fracking kommt in Frankreich auf den Prüfstand. Der Staatsrat leitete gestern eine Klage des US-Unternehmens Schuepbach an den Verfassungsrat weiter. Dieser muss nun innerhalb von drei Monaten über das in einem Gesetz von 2011 verankerte Verbot urteilen. Beim sogenannten Fracking wird mit hohem Druck unter Einsatz von Wasser, Sand und Chemikalien das Gestein so aufgebrochen, dass Gas entweichen kann. Das steht massiv in der Kritik, auch in Deutschland.

Lesen Sie mehr auf:
http://nachrichten.rp-online.de/politik/paris-verfassungsrat-prueft-fracking-zulassung-1.3534560#763987370

 

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09.07.2013: Kanadische Erdgasfirma klagt gegen Fracking Verbot in Hessen.

 

BNK will das Nein des Regierungspräsidiums RP Darmstadt zur Erdgas-Suche in Nordhessen nicht hinnehmen und reichte am Montag beim Verwaltungsgericht in Gießen eine Klage ein. Der Anwalt der kanadischen Erdgasfirma BNK sagte hr-iNFO, die Entscheidung gegen Fracking sei auf Druck des hessischen Umweltministeriums allein aus politischen Gründen gefallen. Man habe ein unangenehmes Thema aus der Welt schaffen und sich dort über den Landtagswahltermin im September retten wollen.

 

Quelle:

Fracking: Firma klagt gegen Erdgas-Suchverbot | Nachrichten | hr-online.de

 

 

 

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Hollande schließt für seine Amtszeit Fracking in Frankreich aus

Sonntag, 14. Juli 2013, 15:23 Uhr

 

Paris (Reuters) - In Frankreich wird es auf absehbare Zeit keine Schiefergas-Förderung (Fracking) geben.

 

Solange er Präsident sei, werde er diese umstrittene Form der Energiegewinnung nicht zulassen, kündigte Staatschef Francois Hollande in einem Rundfunk-Interview zum Nationalfeiertag am Montag an. In Frankreich ist das Verfahren aus Gründen des Umweltschutzes verboten. Um eingeschlossenes Gas oder Öl zu gewinnen, werden beim Fracking Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in das Schiefergestein gepresst.

Beim Obersten Gericht Frankreichs ist eine Klage des US-Unternehmens Schuepbach Energy anhängig, dessen zwei Bohrgenehmigungen bei Inkrafttreten des Gesetzes 2011 widerrufen wurden. Industrieminister Arnaud Montebourg hatte unlängst angeregt, eine staatliche Firma mit der Prüfung der Fördertechnik zu beauftragen. Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault pfiff ihn allerdings sofort zurück. Frankreich ist aus Sicht der Internationalen Energieagentur in Europa das Land mit den größten Schiefergasvorkommen.

In Deutschland hat der von SPD und Grünen dominierte Bundesrat die Einigung von Union und FDP auf das Fracking auf Eis gelegt. Die USA erleben dagegen einen Fracking-Boom, der zu einer spürbaren Senkung der Gaspreise geführt hat, aber auch zu Umweltbelastungen führt, deren Ausmaß noch nicht abzusehen ist.

mehr... 

 http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE96D02M20130714714

 

 

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Weiterleitung

 

Chevron hat von einem US-Gericht die Erlaubnis bekommen,
IPs und Mail-Daten von über hundert Umweltaktivisten von Microsoft,
Yahoo und Google zu beschlagnahmen.
Es geht um einen Prozess aufgrund der Verschmutzung des Amazonas in
Ecuador.  Chevron meint, sie wären aufgrund einer Verschwörung von
Umweltaktivisten zur Rechenschaft gezogen worden für die Freisetzung von
18 Mio Gallonen Ölabfälle.
Und weil nicht im Vorfeld nachgewiesen sei, dass die Aktivisten
US-Bürger sind, ist dann nach Ansicht des Gerichts auch kein Schutz der
Daten gegeben.

mehr... (englischsprachig)

http://www.commondreams.org/headline/2013/07/11-3

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Gefährliche Altlasten in RAG-Bergwerken

 

14.7.2013

Der in den neunziger Jahren in großem Stil in RAG-Bergwerke verbrachte hochgiftige Sondermüll ist möglicherweise nicht sicher. Dies berichtet der SPIEGEL unter Berufung auf ein neu erstelltes Gutachten des Wasserexperten und ehemaligen Abteilungsleiters im NRW-Umweltministerium Harald Friedrich. Danach bestehen Zweifel daran, dass die in Tiefen von über 800 Metern eingebrachten Giftstoffe wirklich dicht abgeschlossen sind und tatsächlich nicht mit darüberliegenden Grundwasserschichten in Berührung kommen können. Das behaupten RAG und die zuständige Bergbehörde. Das Gutachten bezweifelt zudem, dass die Genehmigung, die Anfang der Neunziger zur Verbringung von mehr als 600.000 Tonnen Sondermüll in NRW-Zechen führte, "rechtskonform" war.

 

 Sie hätte, laut Gutachten, so nicht erteilt werden dürfen. 

 

mehr...

 

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/gefaehrliche-altlasten-in-rag-bergwerken-a-910991.html

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11.7.2013

Münsterland ZeitungResolution zum Fracking Rat stellt sich selber in die Warteposition

 

von Bernd Schlusemann

 

 

SÜDLOHN Es schien im Verlauf der Sitzung so, als ob alle gegen das Fracking sind. Am Ende aber verzichtete der Gemeinderat am Mittwochabend darauf, eine Resolution dagegen zu verabschieden.
 Den Kommunalpolitikern lag ein Antrag von zwei Fracking-Gegnern aus Mühlheim an der Ruhr vor, sich als Kommune an der sogenannten Korbacher Resolution zu beteiligen. Die fordert unter anderem die "sofortige ausnahmslose Abkehr von sämtlichen Formen von Fracking bei der Erforschung, Aufsuchung und Gewinnung fossiler Energieträger".
 

mehr...

http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/suedlohn/Resolution-zum-Fracking-Rat-stellt-sich-selber-in-die-Warteposition;art982,2060249#1505343273 

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17.7.2013 

   

                      Kreistag mit knapper Mehrheit

Fanal gegen das Fracking

Olpe. Eigentlich gilt Gas unter den fossilen Energieträgern als der "Saubermann". Es verschmutzt kein Grundwasser, verbrennt vergleichsweise rückstandsarm und verseucht bei einem Leck in der Leitung nicht den Boden. Doch wenn das Gas durch so genanntes Fracking gewonnen wird, ist die Umwelt schnell der Verlierer.

 

Kreisverwaltung: keine Zuständigkeit

Die Kreisverwaltung hatte in ihrer Beschlussvorlage empfohlen, die Resolution nicht zu unterzeichnen, und zwar nicht aus sachlichen Gründen, sondern aufgrund der Tatsache, dass der Kreis hier keine Zuständigkeit habe. Da das Fracking dem Bergrecht unterliege, sei die Bezirksregierung Arnsberg die zuständige Behörde, nicht der Kreis Olpe. Daher sei rechtlich keine "Betroffenheit" des Kreises gegeben.

...Kreisverwaltung: keine Zuständigkeit

Die Kreisverwaltung hatte in ihrer Beschlussvorlage empfohlen, die Resolution nicht zu unterzeichnen, und zwar nicht aus sachlichen Gründen, sondern aufgrund der Tatsache, dass der Kreis hier keine Zuständigkeit habe. Da das Fracking dem Bergrecht unterliege, sei die Bezirksregierung Arnsberg die zuständige Behörde, nicht der Kreis Olpe. Daher sei rechtlich keine "Betroffenheit" des Kreises gegeben.

Doch das sah die Mehrheit des Kreistags anders. SPD-Fraktionschef Thomas Förderer erklärte, dadurch, dass der nördliche Bereich der Gemeinde Finnentrop in der so genannten "Fracking-Kulisse NRW" liege, sei in jedem Fall eine Betroffenheit vorhanden. Er beantragte, das Wörtchen "nicht" in der Beschlussvorlage zu streichen und damit der Resolution beizutreten.

 mehr...

http://www.siegener-zeitung.de/a/701188/FanalgegendasFracking

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Aus dem Europaticker vom 17.7.2013

Betreiber ExxonMobil hat die Bohrung sofort außer Betrieb genommen
Im Erdölfeld Georgsdorf (Landkreis Grafschaft Bentheim) kam es am 13. Juli 2013 zu einer Leckage an einer Erdölförderbohrung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG). Die Bohrung fördert Nassöl (das Nassöl besteht zu 95 % aus Lagerstättenwasser und zu 5 % aus Rohöl). Der Betreiber hat die Bohrung sofort außer Betrieb genommen und umgehend das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) informiert. Das LBEG hat als zuständige Aufsichtsbehörde die Untersuchungen zur Schadensursache aufgenommen und die Untere Wasserbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim in Kenntnis gesetzt.
Grafschaft Bentheim: Nassölaustritt im Erdölfeld Georgsdorf

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Aus für Fracking in Harz und Börde

01.07.2013 16:01 Uhr

 

Landkreis Börde (tj) l Das kanadische Unternehmens BNK Petroleum aus Vancouver hat seine Pläne, mit Hilfe der Fracking-Technologie Erdöl im Harzvorland und in der Börde zu fördern,aufgegeben. Wie der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag, Bodo Zeymer, der Volksstimme berichtete, stehe dies im Amtsblatt des Landesverwaltungsamtes. Dort teilt die Behörde mit, dass die bisherige Erlaubnis zur "Aufsuchung der bergfreien Bodenschätze Kohlenwasserstoff nebst den bei der Gewinnung anfallenden Gas" in "vollem Umfang"aufgehoben ist. "Von unserer Region ist eine Last genommen", sagte Zeymer in diesem Zusammenhang.

 

Nach Ansicht der grünen Fraktion im Kreistag ist das ein Erfolg der Betroffen. "Das Unternehmen hat über Monate mit riesigem PR-Aufwand in der Region für seine Pläne geworben. Obwohl es dabei nicht müde wurde, die bekannten Risiken klein zureden, ist der Widerstand gegen die Risikotechnologie gewachsen", so Zeymer.

mehr...


http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wanzleben/1101813_Aus-fuer-Fracking-in-Harz-und-Boerde.html

 

 

 

 

 

4. Juni 2013 17:15

Regelung zur Gasförderung

Koalition scheitert mit Fracking-Gesetz

Das umstrittene Fracking wird es in Deutschland vorerst nicht geben: Der schwarz-gelbe Gesetzentwurf zur Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten scheitert am Widerstand von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Ganz gestorben ist die Neuregelung aber noch nicht.

mehr..

http://www.sueddeutsche.de/politik/regelung-zur-gasfoerderung-koalition-scheitert-mit-fracking-gesetz-1.1688461

 

Die Verschiebung in die nächste Legislaturperiode ist nicht das Ende der Aufmerksamkeit und der Debatten. 

 

  Aktuelles

31.Mai 2013

 

Von Karl Doeleke

30.05.2013 21:23 Uhr

Die Bundesregierung soll Abstand von der umstrittenen Gasfördermethode Fracking nehmen. Das empfiehlt ein neues Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen, ein Beratungsgremium des Bundes

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Umweltgutachter-warnen-Bundesregierung-vor-Fracking

                                                  

 

                                                      

Fracking in NRW nach Kraft-Reise in Kanada immer unwahrscheinlicher

                                              30.05.2013| 09:59 Uhr

Hannelore Kraft beim Besuch einer Fracking-Anlage in Kanada. Von Mike Bernier ließ sich die NRW-Ministerpräsidentin die Bohrstelle erklären. Ihre Zweifel an einer Einführung der Technologie in NRW waren anschließend nicht geringer. Foto:

Die Zweifel an der Fracking-Technologie sind bei Hannelore Kraft nach deren Kanada-Studienreise gewachsen: Die NRW-Regierungschefin, die eine Fracking-Anlage am Rande der Rocky Mountains besuchte, fürchtet tiefe Eingriffe für Mensch und Natur durch das Gas-Verfahren.Sie sehe nicht, wie "in den nächsten Jahren" in NRW so Gasgewonnenwerden könne.

Nordrhein-Westfalens Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) ist nach ihrem Studien-Aufenthalt in Kanadaskeptischer als zuvor gegenüber der Fracking-Technologie.Sie sehe nicht, dass „in den nächsten Jahren“ in Nordrhein-Westfalen auf diese Weise Schiefergas aus sehr tiefen Gesteinsformationen gewonnen werden könne, sagte Kraft der WAZ. Fracking bedeute für die Bevölkerung in NRW eine „hohe Belastung“.

Nach ihrem Besuch auf einer Fracking-Station im kanadischen Dawson Creek am Randeder Rocky Mountains wisse sie nun, welche Fragen sich stellten. Dabei gehe es keineswegs nur um die Benutzung giftiger Chemikalien bei dieser Fördermethode. Chemiefirmen in Deutschland haben signalisiert, dass sie sich zutrauen, binnen zwei Jahren ungiftige Förderverfahren zu entwickeln.

 

Fracking würde in Deutschland deutlich teurer als in Amerika

In Kanada hat Kraft aber studieren können, wie tiefgreifend die Folgen für Mensch und Natur sind.Es müssen neue Straßen gebaut werden, die zu den Fracking-Anlagen hinführen. Diese Anlagen zu installieren, ist extrem laut. Schließlich müssen neue Pipelines verlegt werden. Dafür müssen nach deutschem Recht komplizierte und zeitaufwendige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden. Diese Dinge machten Fracking in Deutschland insgesamt „schwierig“ sagte Kraft. Auf jeden Fall wird die Erschließung der Vorkommen erheblich teurer werden als in USA und Kanada.

Fracking hat in den USA und in Kanada einen wirtschaftlichen Boom ausgelöst. Die Gaspreise sind erheblich gesunken, tausende neuer Arbeitsplätze sind entstanden und die Abhängigkeit des amerikanischen Kontinents vom Nahen Osten nimmt ab.Deshalb fördern die Regierungen in USA und Kanada das Fracking,bei dem Gasvorkommen, die in mehreren tausend Metern liegen, mit Hilfe von Wasser, Sand und Chemikalien aus dem Gestein gebrochen werden, in erheblichem Ausmaß.

Wettrennen um die richtige Strategie für die Energiegewinnung

Investitionen in erneuerbare Energien gehen in diesen Ländern hingegen erheblich zurück. Damit bahnt sich zwischen der alten und der neuen Welt ein Wettrennen um die richtige Strategie für die Energiegewinnung an: Weitere Ausbeutung fossiler Energieträger oder konsequentes Setzen auf Erneuerbare Energien.

Nicht nur im sozialdemokratisch dominierten Bundesrat, sondern auch innerhalb der Bundesregierung wachsen die Zweifel am Fracking.Schwarz-gelb hat zum wiederholten Mal die Verabschiedung eines Gesetzentwurfs verschoben,immer mehr Abgeordnete der CDU, besonders aus ländlichen Gebieten, sprechen sich für ein Fracking-Verbot aus. Die Grünen im Bund sind ebenfalls dagegen. Die Bundeskanzlerin pocht nachProtesten von Bierbrauernund Unternehmen wie Gelsenwasser auf den Vorrang der Wasserqualität.

WAZ-ChefredakteurUlrich Reitz ist einer der Journalisten, der die Studienreise von Hannelore Kraft begleitet. In einer Reportage berichtet ausführlich vom Ortsbesuch an einer Fracking-Anlage:

 

Hier geht's zur Reportage      

 

 

                                       

                               Erdgasfirmen angezeigt

                                      Von Johannes Heeg

                                        29.Mai 2013

Der Wilstedter Kreistagsabgeordnete Manfred Damberg will nicht länger hinnehmen, dass giftiges Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung ins Erdreich gepumpt wird. Er hat Strafanzeige gegen die Firmen Exxon und RWE-Dea erstattet.

mehr.
 

http://www.weser-kurier.de/region/rotenburg_artikel,-Erdgasfirmen-angezeigt-_arid,580997.html

 

                                     

 

 

Betriebsunfall, Kreiszeitung vom 25.5.2013

200 Liter giftiges Wasser im Boden

Rotenburg- Von Jens Wieters - Die Arbeiter auf der Verpressanlage für Lagerstättenwasser des Energiekonzerns RWE Dea in Grapenmühlen bei Visselhövede waren gestern Abend sichtlich bemüht, niemanden bei ihrer hektischen Betriebsamkeit in Vollschutzanzügen samt Atemmaske zuschauen zu lassen.mehr...

http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg/liter-giftiges-wasser-boden-2923416.html

 

 

 

 

Die Partei  Bündnis 90/Die Grünen  haben am 15.5.2013 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bergrechtes eingebracht.

  

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/135/1713553.pdf

 

Der Antrag ist weitgehend identisch mit dem Gesetzentwurf den das Land Schleswig-Holstein in den Bundesrat einbrachte.

 

 

 

Korbacher Resolution

Link zur Web-Seite der Korbacher Resolution

 

 

Link zur Mitmachaktion  Fracking verbieten 

 

 

Link zur Campact Aktion 

  https://www.campact.de/fracking/appell-2014/teilnehmen/


 

 



 


  

 

No Frack am Niederrhein
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